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We-the-People-Declaration

We-the-People-Declaration

Die "We The People Declaration" (Wir, die Menschheit-Deklaration) ist eine Erklärung und Agenda des "Millennium-Forums der globalen Zivilgesellschaft" zur Stärkung der Vereinten Nationen für das 21. Jahrhundert. Der Text wurde von 1.350 Vertretern von über 1.000 nichtstaatlichen Organisationen (NGOs) und anderen Organisationen der Zivilgesellschaft aus über 100 Ländern verfasst, die sich vom 22. - 26. Mai 2000 am Sitz der Vereinten Nationen (UN) in New York versammelten. Kategorie:Vereinte Nationen

UNO

Die Vereinten Nationen (VN; engl. United Nations, UN; oft UNO für United Nations Organisation) sind ein zwischenstaatlicher Zusammenschluss fast aller Staaten der Erde (192 von 193 der durch die UNO anerkannten autonomen Staaten) und als globale Internationale Organisation uneingeschränkt anerkanntes Völkerrechtssubjekt. Die wichtigsten Aufgaben der Organisation sind die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts, der Schutz der Menschenrechte und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Vereinten Nationen Ihre Wurzeln haben die Vereinten Nationen im Völkerbund, der nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Ziel gegründet wurde, den Frieden auf der Welt dauerhaft zu sichern. Allerdings erhielt der Völkerbund durch mangelndes Beitrittsinteresse (so waren etwa die USA kein Mitglied im Völkerbund) nicht den nötigen Einfluss, um seine Ziele durchsetzen zu können und war mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges praktisch gescheitert. US-Präsident Franklin D. Roosevelt unternahm nach dem Scheitern des Völkerbundes noch während des Zweiten Weltkrieges einen zweiten Versuch, eine Organisation zur Sicherung des Friedens zu schaffen und erarbeitete zusammen mit dem britischen Premierminister Winston Churchill die Atlantik-Charta. Am 1. Januar 1942 beriefen sich 26 Staaten in der Declaration by United Nations auf die Prinzipien der Atlantik-Charta. Durch die Mitarbeit der UdSSR und der Republik China an der neuen Friedensordnung kam es zur Moskauer Erklärung der Vier Mächte, die auf eine schnellstmögliche Schaffung einer allgemeinen, auf dem Prinzip der souveränen Gleichheit aller friedliebenden Staaten aufbauenden Organisation zur Aufrechthaltung des Friedens und der internationalen Sicherheit zielte. Bei der Konferenz von Dumbarton Oaks wurde weiter über die Gründung der UN beraten. Nach Einbeziehung Frankreichs in den Kreis der hauptverantwortlichen Mächte konnte die Charta der Vereinten Nationen 1945 auf der Konferenz von Jalta fertig gestellt werden. Sie wurde am 26. Juni 1945 in San Francisco von 50 Staaten unterzeichnet. Polen unterzeichnete die Charta erst später, zählt aber zu den 51 Gründungsmitgliedern. Die Charta trat am 24. Oktober des gleichen Jahres in Kraft, nachdem die Republik China, Frankreich, die Sowjetunion, Großbritannien, die Vereinigten Staaten von Amerika und die Mehrheit der Gründungsstaaten die Charta ratifiziert hatten. Die Vereinten Nationen haben ihren Hauptsitz in New York und drei weitere Sitze in Genf (UNOG), Wien (UNOV) und Nairobi (UNON). In Den Haag befindet sich der Internationale Gerichtshof. Anzumerken ist, dass nach offiziellem Sprachgebrauch sich die UNO Sitze nicht in dem jeweiligen Land befinden, sondern nur von diesen umgeben werden, d.h. dass der Internationale Gerichtshof in Den Haag ist, oder der Hauptsitz der UNO in New York. In der UNO gelten Regeln eigener Art und die Staatsmacht des jeweiligen Sitzlandes darf dort keine Zwangsmaßnahmen ausüben, wodurch ihre Souveränität insoweit nicht infrage steht. Dass Einrichtungen der UNO eine Art „Internationales Territorium“ darstellen würden, ist völkerrechtlich nicht anerkannt. Jedoch sind ihre Einrichtungen exterritoriales Gebiet, vergleichbar dem von Botschaften.

Mitglieder der Vereinten Nationen

vollständige Liste, siehe: Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen (alphabetisch) oder Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen (chronologisch) Gründungsmitglieder der UNO im Jahr 1945 waren:
Ägypten, Albanien, Äthiopien, Argentinien, Australien, Belarus, Belgien, Bolivien, Brasilien, Chile, Republik China, Costa Rica, Dänemark, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Frankreich, Griechenland, Guatemala, Haiti, Honduras, Indien, Irak, Iran, Jugoslawien, Kanada, Kolumbien, Kuba, Libanon, Liberia, Luxemburg, Mexiko, Neuseeland, Nicaragua, Niederlande, Norwegen, Panama, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Saudi-Arabien, Sowjetunion, Südafrika, Syrien, Tschechoslowakei, Türkei, Ukraine, Vereinigte Staaten von Amerika, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, Uruguay und Venezuela. 1973 traten die DDR und die Bundesrepublik Deutschland als 133. und 134. Mitglied der UNO bei. Österreich trat der UNO im Jahr 1955 bei, die Schweiz erst 2002. Keine Mitglieder sind unter anderem der Vatikanstaat (dessen völkerrechtliche Vertretung, der Heilige Stuhl, jedoch Beobachterstatus hat) und die nicht von allen Ländern anerkannten Staaten (West-)Sahara (Demokratisch-arabische Republik Sahara), die Türkische Republik Nordzypern (TRNZ), die Cookinseln und die Republik China (Taiwan). Die Republik China nimmt hier jedoch eine Sonderstellung ein, da sie als Gründungsmitglied der UN von 1945 bis 1971 sogar eines von fünf ständigen Mitgliedern im UN Sicherheitsrat war. Im Jahr 1971 musste die Republik China nach einem Beschluss der Generalversammlung aus den UN ausscheiden. Seither vertritt die Volksrepublik China, als ständiges Mitglied im Sicherheitsrat, die chinesischen Interessen innerhalb der Vereinten Nationen.

Die Finanzierung der UNO

Finanziert wird die UNO durch die Mitgliedsländer, dabei ist festgelegt, dass jedes Land mindestens 0,001 % zum ordentlichen Haushalt beitragen muss und höchstens 25 % des Haushalts tragen darf. Die größten Finanzierer in den Beitragsjahren 2004-2006 sind die USA mit 22%, Japan mit 19,5 %, Deutschland mit 8,7 %, Großbritannien mit 6,1 % und Frankreich mit 6 %. Alle anderen Länder tragen weniger als 5 % bei; etwa die Hälfte bezahlen nur den Mindestbeitrag von 0,001 %. Durch die Einnahmen aus dem Verkauf von eigenen Briefmarken und Souvenirs kommt seit Jahren mehr Geld in die Kasse der UNO, als nahezu 2/3 der Mitglieder an Beiträgen zahlen.

Die Charta der Vereinten Nationen

Hauptartikel: Charta der Vereinten Nationen Die Charta ist die Verfassung der UNO und wurde am 26. Juni 1945 im Theatersaal des Veterans War Memorial Building in San Francisco unterzeichnet. In Kraft trat die Charta am 24. Oktober 1945. Polen, das 22. Gründungsmitglied, hatte an der Konferenz nicht teilnehmen können und unterschrieb später. Die Charta ist ein zeitlich nicht begrenzter völkerrechtlicher Vertrag und wurde seit ihrer Gründung an nur vier Stellen geändert, nämlich die Artikel 23, 27, 61 und 109. Sie besteht aus einer Präambel und 19 Kapiteln mit 111 Artikeln, im Gegensatz dazu hatte der Völkerbund nur 26 Artikel. Die Kapitel beschäftigen sich unter anderem mit den verschiedenen Hauptorganen der UNO, der friedlichen Beilegung von Streitigkeiten, den Maßnahmen bei Bedrohung oder Bruch des Friedens und bei Angriffshandlungen, sowie ihren Zielen und Grundsätzen. Am meisten umstritten und diskutiert ist der Artikel 2, Ziffer 7, in dem es heißt: ::„Die UNO ist nicht befugt in Angelegenheiten, die ihrem Wesen nach zur inneren Zuständigkeit eines Staates gehören, einzugreifen.

Organe der Vereinten Nationen

Hauptorgane

Völkerbund] Völkerbund]] Völkerbund Gemäß [http://www.runiceurope.org/german/charta/charta.htm#3 Kapitel 3, Artikel 7] der Charta setzt sich die UNO aus sechs Hauptorganen zusammen, die für die Entscheidungsprozesse maßgeblich sind. Neben den Hauptorganen gehören eine Reihe von Nebenorganen und Sonderorganisationen zum System der Vereinten Nationen, die mit der Wahrnehmung spezifischer Aufgaben befasst sind.
- Die Generalversammlung (General Assembly): Vertreter aller UNO-Mitgliedstaaten haben einen Sitz und eine Stimme. Die Generalversammlung kann an die Mitgliedstaaten nicht bindende Empfehlungen abgeben und Vorlagen an den Sicherheitsrat richten, sie entscheidet auch über die Aufnahme neuer Mitglieder.
- Das Sekretariat (United Nations Secretariat): höchster Verwaltungsbeamter ist der Generalsekretär.
- Der Sicherheitsrat (Security Council) hat 15 Mitglieder, davon sind China, Russland, Frankreich, Großbritannien und die USA ständige Mitglieder. Die anderen zehn Mitglieder werden jeweils auf zwei Jahre von der Generalversammlung gewählt. Beschlüsse des Sicherheitsrats sind bindend und durchsetzbar. Sie bedürfen der Zustimmung von mindestens neun Mitgliedern, darunter alle fünf ständigen Mitglieder (ausgenommen Beschlüsse über Verfahrensfragen). Man spricht hier von einem „Veto-Recht“ der ständigen Mitglieder. In der Praxis wird die Stimmenthaltung eines ständigen Mitgliedes nicht als „Veto“ gewertet.
- Der Wirtschafts- und Sozialrat (Economic and Social Council, ECOSOC): Ihm sind die vielen Spezialorganisationen unterstellt.
- Der Treuhandrat (Trusteeship Council) hat seine Aufgaben mittlerweile suspendiert, da es momentan keine Treuhandgebiete gibt.
- Der Internationale Gerichtshof, IGH (International Court of Justice, ICJ) in Den Haag als universelles völkerrechtliches Schiedsgericht.

Nebenorgane und Sonderorganisationen

Hauptartikel: UN-Spezialorganisation Nebenorgane der UN-Generalversammlung werden zur Wahrnehmung spezieller Tätigkeiten gegründet. Sie haben ihr eigenes Verwaltungssystem, aber keine eigene völkerrechtliche Grundlage und sind nicht Völkerrechtssubjekte wie die UNO selbst. Zurzeit gibt es insgesamt 22 Nebenorgane, neben dem wohl bekanntesten dem Kinderhilfswerk UNICEF, u. a. das Umweltprogramm UNEP, das Welternährungsprogramm WFP, das Flüchtlingskommissariat UNHCR und das Entwicklungsprogramm UNDP. Sonderorganisationen sind rechtlich, organisatorisch und finanziell selbständig, jedoch durch ein Abkommen eng mit der UNO verbunden. Einige Organisationen sind zum Teil sogar älter als die UNO selbst. Mittlerweile gibt es 16 dieser zwischenstaatlichen Organisationen. Die UNO arbeitet unter anderem mit den folgenden autonomen Organisationen eng zusammen: UNESCO, WHO, IAO, IWF und andere. Die Arbeit der Sonderorganisationen wird durch den UN-Wirtschafts- und Sozialrat koordiniert.

Arbeit und Ziele

Seit ihrer Gründung konnte die UNO mehrere beachtliche Erfolge erzielen, unter anderem:
- sie wirkte bei der Gründung des Staates Israel 1947 bis 1949 mit
- sie entschärfte die Berlinkrise 19481949,
- die Kubakrise 1962
- die Nahostkrise 1973
- sie wirkte in Rhodesien 1976 auf die Einführung des Wahlrechts für Schwarze hin
- Beendigung des Krieges zwischen dem Irak und Iran 1988 Sie sicherte direkt den Frieden etwa in
- Kambodscha 1993
- Mosambik 1994
- Angola 1995
- Guatemala 1996
- Zypern. Viele Ziele haben die Vereinten Nationen bereits erreicht:
- Ausarbeitung der Menschenrechte 1948
- Ausrotten oder Eindämmen von Krankheiten (Pocken)
- Das Welternährungsprogramm der UNO stellt jährlich mehr als die Hälfte der weltweit geleisteten Nahrungsmittelhilfe bereit
- Sie sorgt für Schutz von Flüchtlingen
- Sie bilden Minensucher aus, zum Beispiel gibt es in Afghanistan zehn Millionen verlegte Minen
- 70 Prozent der Aktivitäten der UNO erstrecken sich auf die Bereiche Entwicklungshilfe und humanitäre Hilfe.

Friedenssicherung

Entwicklungshilfe Die Friedenssicherung ist eine der Hauptaufgaben der Vereinten Nationen. Sie sind der Vermeidung und Beendigung internationaler Konflikte zentral verpflichtet. Der hohe Stellenwert wird dadurch deutlich, dass bereits im ersten Artikel der UN-Charta das Ziel formuliert wird, ... :: den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren und zu diesem Zweck wirksame Kollektivmaßnahmen zu treffen, um Bedrohungen des Friedens zu verhüten und zu beseitigen, Angriffshandlungen und andere Friedensbrüche zu unterdrücken und internationale Streitigkeiten oder Situationen, die zu einem Friedensbruch führen könnten, durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und des Völkerrechts zu bereinigen oder beizulegen. (Art. 1, Ziff. 1 der UN-Charta). Zur Erreichung dieses Zieles wurde von den Vereinten Nationen durch die freiwillige Einbindung der UNO-Mitgliedstaaten ein System kollektiver Sicherheit geschaffen. Kern dieses kollektiven Sicherheitssystems ist das allgemeine Gewaltverbot: ::„Alle Staaten unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt“ (Art. 2, Ziff. 4 der UN-Charta). Trotz des allgemeinen Gewaltverbots schließt die Charta die Gewaltanwendung nicht völlig aus. Sie ist neben dem individuellen Selbstverteidigungsrecht jedes Landes auf den Sicherheitsrat konzentriert: Kollektive Maßnahmen gegen Friedensstörer unter Beachtung des Kapitel VII, wie wirtschaftliche, kommunikative und sonst nicht-militärische Sanktionen bis erforderlichenfalls hin zur Gewaltanwendung. Der Sicherheitsrat wird dadurch zum Träger des „Gewaltlegitimationsmonopols“. Bevor der Sicherheitsrat entsprechende Maßnahmen in einer friedensbedrohenden Situation beschließen kann, muss er zunächst untersuchen, ob ein Bruch des Friedens vorliegt. Sollte dies der Fall sein, so hat er grundsätzlich zwei Möglichkeiten, auf einen solchen Bruch zu reagieren: Er kann sowohl Empfehlungen an die UNO-Mitglieder aussprechen, als auch Zwangsmaßnahmen gegenüber dem Friedensstörer selbst, als auch allen anderen Mitgliedstaaten. Bei Zwangsmaßnahmen sind sowohl nichtmilitärische Sanktionen, als auch direktes militärisches Eingreifen durch die UNO selbst oder durch mandatierte Mitglieder möglich. Das Aufstellen von UNO-Truppen ist in der Charta zwar vorgesehen, kam jedoch nie zustande. Zu den nichtmilitärischen Sanktionen gehören die „vollständige oder teilweise Unterbrechung der Wirtschaftsbeziehungen, des Eisenbahn-, See- und Luftverkehrs, der Post-, Telegraphen- und Funkverbindung sowie sonstiger Verkehrsmöglichkeiten und den Abbruch der diplomatischen Beziehungen“ (Art. 41 der UN-Charta).

Blauhelme

Hauptartikel: Friedenstruppen der Vereinten Nationen Die Blauhelme sind die Friedenssoldaten der UNO. Sie waren als Mittel der passiven Friedenssicherung nicht in der Charta vorgesehen. Doch Dag Hammarskjöld und Lester Pearson entwarfen die Idee der Friedenssoldaten in Krisensituationen. Blauhelmsoldaten sind leicht zu erkennen, denn sie tragen, wie der Name schon sagt, entweder einen blauen Helm oder ein blaues Barett mit einem UNO-Abzeichen neben der Uniform ihres Landes. Ein Mandat zur Entsendung von Blauhelmen kann nur der UN-Sicherheitsrat erteilen, doch die Regierung jedes Landes darf selbst entscheiden, ob sie Soldaten zu einem solchen Einsatz entsendet. Bis 1990 hat die UNO bereits 500.000 Soldaten und Zivilpersonen zu Maßnahmen zur Erhaltung des Friedens eingesetzt. Zur Friedensherstellung werden Blauhelme jedoch nicht eingesetzt.

Ruanda-Krise

1994 wurde in Ruanda eines der schwersten Verbrechen der Geschichte begangen. Durch einen Gewaltausbruch kamen 800.000 Angehörige der Volksstämme Hutu und Tutsi ums Leben. Diesem Völkermord mussten die Blauhelmsoldaten der UNO tatenlos zusehen, da ihre Anzahl erstens viel zu gering war und die Blauhelmsoldaten zweitens nicht mit einem Mandat ausgestattet waren, das ein Eingreifen überhaupt gestattet hätte. Dieses Ereignis gilt gemäß Aussage von Kofi Annan als das größte Versagen der UNO.

Bosnien-Krise

Ende Mai 1995 kam es in Bosnien und Herzegowina nach NATO-Luftangriffen auf ein Munitionsdepot der bosnischen Serben in Pale zu einer Aufsehen erregenden Geiselnahme von UN-Soldaten. Als Folge der Luftangriffe wurden ausgewiesene NATO-Schutz-Zonen überfallen, UN-Soldaten als Geiseln genommen, an taktischen Positionen angekettet und zur Schau gestellt.

UNO-Sprachen

Obwohl die Vereinten Nationen eine Weltorganisation sind, werden schon aus praktischen Gründen nicht alle Sprachen der Welt offiziell benutzt. Tatsächlich beschränkt man sich auf sechs Amtssprachen: Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch und Spanisch. Von diesen sechs sind zwei - Englisch und Französisch - Arbeitssprachen. Dies ist in der Resolution 2 festgelegt, die von der Generalversammlung angenommen wurde. Amtssprache bedeutet, dass in jeder offiziellen Sitzung eine Übersetzung nach und aus diesen Sprachen zu erfolgen hat und dass alle sitzungsvorbereitenden Dokumente, alle Resolutionsentwürfe und alle Protokolle und Berichte in angemessenem zeitlichen Rahmen in diesen Sprachen zur Verfügung stehen müssen. Für die Arbeitssprachen gilt, dass alle organisationsinternen Arbeitsabläufe (mündlich und schriftlich) in diesen beiden Sprachen ablaufen können. Im Umgang mit dem Sekretariat der Vereinten Nationen hat jede(r) Delegierte das Recht, sich mündlich und schriftlich in der Arbeitssprache seiner oder ihrer Wahl auszudrücken. Auch müssen alle offiziellen Äußerungen des Sekretariats in den beiden Arbeitssprachen ablaufen (Anzeigen, Beschilderungen, etwa das bekannte "Security Council/Conseil de sécurité" in New York, Broschüren, Führungen usw.) Dieses Regelwerk schließt einsprachige Auftritte prinzipiell aus.

Kritik an der UNO

Zusammensetzung des UNO-Sicherheitsrates

Ein Kritikpunkt ist die historisch bedingte Zusammensetzung des UNO-Sicherheitsrates. Die ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats machen regen Gebrauch von ihrem Vetorecht, um Verurteilungen und Sanktionen gegen sich selbst oder befreundete Staaten abzuwenden, so legte 1946-64 etwa die Sowjetunion 103 Mal Veto gegen einmütige Mehrheiten ein. Oder auch im Falle Israels, das bereits 69 Konventionen ignorierte, wurde es durch ein Veto der USA bei 20 Konventionen geschützt. Betrachtet man die Anteile an der Weltbevölkerung, die die Einwohner der ständigen Mitglieder stellen, stehen diese in keinem ausgeglichenen Verhältnis zu den ihnen eingeräumten privilegierten Kompetenzen. Beispielsweise verfügt Frankreich, ein Land mit 60 Millionen Einwohnern, über einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat, Indien, in dem über 1 Mrd. Menschen leben, jedoch nicht. Dieses Problem lässt sich auf keine einfache Weise lösen, denn die hierarchische Architektur des UNO-Sicherheitsrates, die einigen wenigen Staaten größere Machtbefugnisse zubilligt, reflektiert letztlich die große Diversität in der Entwicklung der realen Macht der Nationen. In diesem Sinne ist der Sicherheitsrat ein Machtkonzentrations- und Handlungsorgan und dient nicht der Repräsentation. Selbst mit 15 Mitgliedern stieß er oft und schnell an die Grenze seiner Handlungsfähigkeit wegen der widerstreitenden Interessen, die durch jedes Mitglied transportiert werden. Ein Sicherheitsrat, in dem jeder Mitgliedstaat gemäß seinem Bevölkerungsanteil gerecht repräsentiert und mit Vetorecht ausgestattet wäre, wäre praktisch handlungsunfähig, da es nahezu unmöglich ist, für konkrete und bindende Entscheidungen einer gewissen Tragweite einen Konsens von über 190 Staaten zu erwirken. Eine wirklich "gerechte" Umgestaltung des Weltsicherheitsrats könnte somit nur in Verbindung mit einer grundlegenden Reform der gesamten Verfassung der UNO vonstatten gehen, unter Konsolidierung von Rolle und Kompetenzen der Generalversammlung. Die Ursachen dafür, dass es bislang nicht zu einer solchen Reform kam, scheinen sich auszubalancieren: Eine entschlossene Umgestaltung, die dem Gedanken einer Weltorganisation Rechnung trüge, implizierte einen Machtverlust der bisher privilegierten ständigen Mitglieder - überwiegend Industrieländer, die den größten Teil der Finanzierung der UNO aufbringen.

Kompetenzen

Ein zentrales Problem der UNO sind und bleiben die kaum vorhandenen Kompetenzen derselben. Es gelang der UNO vor allem deshalb, nahezu alle Staaten der Welt unter einem Dach zu vereinen, weil die Charta an entscheidenden Stellen so flexibel interpretierbar ist, dass sie von praktisch allen kulturellen Überzeugungen und politischen Ideologien - auch wenn diese sich z.T. gegenseitig ausschließen - in deren Sinne und zu deren Gunsten entsprechend der Situation ausgelegt werden kann. Damit das Konzept einer handlungsfähigen Weltorganisation vollständig aufgehen kann, wäre eine massive Abgabe nationalstaatlicher Kompetenzen an diese Organisation in allen drei Bereichen der Gewaltenteilung (Exekutive, Legislative und Judikative) notwendig. Dazu ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt kaum ein Staat bereit. Die europäischen Staaten sind ja nicht einmal zu einer EU-Verfassung bereit, wie sich im Jahre 2005 gezeigt hat. Letztlich vereiteln nationale Alleingänge die meisten Ansätze, zu mehr Verbindlichkeit innerhalb der UNO zu gelangen. Beispiel dafür sind etwa die USA, die die Zuständigkeit des Internationalen Strafgerichtshofs für eigene Bürger ablehnen und sich für den Fall eines gegen ihren Willen dort herbeigeführten Prozesses sogar die militärische "Befreiung" vorbehalten wollten, was die Legitimation des Internationalen Strafgerichtshofs insgesamt in Frage stellt. An diesem Beispiel zeigt sich auch, dass die UNO kaum - oder gar nicht - in Kollision mit den Interessen der USA Politik betreiben kann, da sie mit den Vereinigten Staaten von Amerika finanziell, historisch, personell und konstitutionell zu stark verwoben ist. Manche Kritiker werfen der UNO deshalb vor, für viel Geld, das anderweitig sinnvoller ausgegeben werden könnte, vor allem stapelweise bedrucktes Papier zu produzieren - ein allerdings sehr pointierter Standpunkt. Denn mehr Verbindlichkeit bedeutet notwendig auch mehr Uniformität. Wenngleich es der UNO nur auf einer sehr rudimentären Ebene gelang, einheitliche kulturelle und politische Vorstellungen der Menschheit zu definieren, waren doch einige UNO-Missionen durchaus erfolgreich und ob die zwischenstaatliche Konfliktbewältigung ohne die UNO-Vermittlung besser abliefe, darf ebenfalls bezweifelt werden. Realistisch betrachtet, kann es auf längere Sicht keine echte Weltregierung geben, solange sich die Völker der Welt nicht auf eine widerspruchsfreie und trotzdem scharfe Definition ihrer kulturellen und politischen Werte mitsamt der sich daraus ergebenden Implikationen einigen können und an diesem Anspruch sollte die UNO auch nicht gemessen werden.

Weitere Kritik


- Ein großer Fehlschlag war das 1960 erstellte Entwicklungshilfe-Konzept. Die Länder der Dritten Welt erhielten Geld, um sich zu entwickeln, doch der Aufbau eines erfolgreichen Handelssystems unterblieb, so dass sie in eine zunehmende Abhängigkeit von den Transferleistungen gerieten.
- Der UNO wird auch vorgeworfen, dass sie sich im Laufe der Zeit nur in all jene Konflikte eingeschaltet hat, die die stärkste Beachtung in den Medien fanden. Herausgehalten hat sie sich dagegen Krisen in Sudan, Armenien, Bangladesch, Myanmar, Kolumbien, Ruanda und Peru.
- Bei Industriestaaten herrscht ein relatives Desinteresse bei allgemeinen wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten der UNO; wenn sich tatsächlich Probleme einstellen, die man ernst nimmt, werden diese oft nach stillschweigender Übereinkunft außerhalb oder beilläufig in der UNO behandelt.
- 1946 scheiterte der Plan der Vereinigten Staaten, die nuklearen Waffen unter die Kontrolle der UNO zu stellen, einerseits wollten die USA auf die Atombomben nicht verzichten, solange sie nicht sicher sein konnten, dass kein anderes Land sie bauen kann, anderseits wollte die Sowjetunion ihre Forschung nicht einstellen, solange Washington über das Nuklearwaffen-Monopol verfügt. Während des Kalten Krieges versuchte jede Supermacht, weitere Staaten auf ihre Seite zu ziehen, sie wurden mit großzügigen Wirtschaftshilfen und Ausrüstungen gelockt. Infolgedessen brachen viele Kriege aus, die diese stellvertretend für die Supermächte ausfochten (Stellvertreterkriege).
- Ein weiterer, umstrittener Kritikpunkt ist, dass sich die UNO überproportional mit der Verurteilung Israels befasst. Mit den Stimmen der arabischen Staaten wurden so viele Resolutionen gegen Israel erlassen und so viele Sondersitzungen zum Thema Nahostkonflikt einberufen wie zu keinem anderen Thema. Jedoch wurden unabhängig von ihrer Berechtigung die Resolutionen nicht durchgesetzt, da die USA bei implementierenden Maßnahmen immer zugunsten Israels ihr Veto einlegen. Auch werden Menschenrechtsverletzungen in der arabischen Welt selten thematisiert und erst kürzlich ein Resolutionsentwurf, der erstmals in der Geschichte der UNO explizit den Antisemitismus verurteilen sollte, mit den Stimmen der arabischen Staaten abgelehnt. Einen Höhepunkt erreichte dies beim UNO-Kongress in Durban, wo der Zionismus als gleichbedeutend mit Rassismus erklärt wurde.

Wichtige Resolutionen


- Resolution 242 des UN-Sicherheitsrates: fordert den Rückzug Israels "aus besetzten Gebieten" im Gegenzug für eine Anerkennung Israels und die Respektierung seiner Sicherheit "frei von Bedrohung und Gewalt".
- Resolution 478 des UN-Sicherheitsrates: Annexion von Ost-Jerusalem im Sechstagekrieg (1967) für nichtig erklärt.
- Resolution 1441 des UN-Sicherheitsrates: 8. November 2002 Aufforderung an den Irak, die vorangegangenen Resolutionen einzuhalten, die von manchen Staaten als Mandat für ihr späteres Eingreifen ausgelegt wurde (siehe Irak-Krieg).

Literatur


- Dieter Göthel: Die Vereinten Nationen - Eine Innenansicht. Auswärtiges Amt, Berlin 2002
- Günther Unser: Die UNO - Aufgaben, Strukturen, Politik. dtv, München 2004, ISBN 3-423-05254-6
- Klaus Dieter Wolf: Die UNO - Geschichte, Aufgaben, Perspektiven. C.H.Beck, München 2005, ISBN 3-406-50878-2
- Sabine von Schorlemer (Hrsg.): Praxishandbuch UNO - Die Vereinten Nationen im Lichte globaler Herausforderungen. Springer, Berlin 2003, ISBN 3-540-43907-2
- Swen Bernhard Gareis, Johannes Varwick: Die Vereinten Nationen. Leske + Budrich, Opladen 2002, ISBN 3-8252-2243-8
- Swen Bernhard Gareis, Johannes Varwick: Die Vereinten Nationen. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2002

Siehe auch:


- Portal:Vereinte Nationen
- Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
- Afrikanische Union
- Völkerrecht
- Model United Nations
- Global Governance

Weblinks


-
- [http://www.un.org/ www.un.org] - Internationale Seite der UNO (Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch und Spanisch)
- [http://www.un.org/Depts/german/sr/fs_sr_res.html www.un.org/...] - Resolutionen und Beschlüsse des Sicherheitsrats
- [http://www.runiceurope.org/german/index.htm www.runiceurope.org/...] - Regionales Informationszentrum der UNO mit Chartatext und Informationen zum Aufbau
- [http://www.dgvn.de/ www.dgvn.de] - Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.
- [http://www.bpb.de/publikationen/YCUQES,0,0,60_Jahre_Vereinte_Nationen.html www.bpb.de/...] - Bundeszentrale für politische Bildung: 60 Jahre Vereinte Nationen
- [http://www.uno-komitee.de/ www.uno-komitee.de] - Kommitee für eine demokratische UNO !Vereinte Nationen Kategorie:Politologie Kategorie:Friedensnobelpreisträger Kategorie:US-Außenpolitik Kategorie:Diplomatie ja:国際連合 ko:국제 연합 ms:Pertubuhan Bangsa-Bangsa Bersatu simple:United Nations th:สหประชาชาติ zh-min-nan:Liân-ha̍p-kok

Nichtstaatliche Organisation

Unter dem Begriff nichtstaatliche Organisation (engl. non-governmental organisation, NGO; im Deutschen zumeist mit dem inhaltlich eigentlich falschen Begriff Nichtregierungsorganisation (NRO) bezeichnet, s. u. „Der Begriff Nichtregierungsorganisation“) versteht man prinzipiell jeden auf gewisse Dauer organisierten Zusammenschluss von Menschen, der nicht gewinnorientiert ist, nicht von staatlichen Stellen organisiert oder abhängig ist und auf freiwilliger Basis Aktivitäten setzt. Auch Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Sportvereine und Kleintierzuchtvereine sind demnach nichtstaatliche Organisationen. Als internationale nichtstaatliche Organisation definiert der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) in seiner Resolution 288 (X) vom 27.2.1950 "jede internationale Organisation, die nicht durch ein zwischenstaatliches Abkommen zustandekommt". In der Umgangssprache bezeichnet man damit Vereine, Organisationen und Gruppierungen, die sich in den Bereichen Sozialarbeit, Umweltschutz, Tierschutz, freie Bildungsarbeit, Menschenrechten u. ä. engagieren. Meistens haben nichtstaatliche Organisationen auf ihren Gebieten andere Zielvorstellungen als offizielle Regierungsstellen. Klassische Beispiele in diesem Bereich sind amnesty international oder Greenpeace. Wohl die größte Katalogisierung weltweit von internationalen nichtstaatlichen Organisationen und anderen internationalen Organisationen bietet die 1910 von Paul Otlet und Friedensnobelpreisträger Henri La Fontaine gegründete 'Union des Associations Internationales' mit Sitz in Brüssel (UIA-Yearbook). Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) beruht auf den Genfer Konventionen, und ist damit im Gegensatz zu nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften keine nichtstaatliche Organisation sondern ein Völkerrechtssubjekt.

Entstehung und Entwicklung

Nichtstaatliche Organisationen hat es lange schon gegeben, bevor sie - in einer stark auf den "Staat" und die "Nation" fixierten öffentlichen Meinung - als solche auffällig wurden. Ein Beispiel sind die bereits im 19. Jahrhundert in verschiedenen Ländern gegründeten nationalen Rotkreuz-Gesellschaften. Die Zunahme der Bedeutung von derartigen Organisationen in jüngerer Zeit ist eine Folge der Globalisierung; herkömmliche nationalstaatliche Institutionen der Interessenvermittlung scheinen an ihre Grenzen gelangt. Einige Politikwissenschaftler sprechen hier bereits von einer neuen Form der Demokratie; andererseits leiden die nichtstaatlichen Organisationen selbst daran, dass ihnen jegliche demokratische Legitimation fehlt. In der Politologie wird ebenfalls erörtert, dass sich auch (im Rahmen des "Organisierten Verbrechens") kriminelle nichtstaatliche Organisationen auszubreiten tendieren, zumal dann, wenn politische Widerstandsbewegungen in langfristige Finanzierungsschwierigkeiten kommen. Nach den teilweise gewaltsamen Protesten gegen die Globalisierungsbestrebungen von Politik und Wirtschaft in Seattle, Stockholm und Genua zeigen sich nun in immer stärkerem Maße die lösungsorientierten Ansätze der nichtstaatlichen Organisationen, die nach eigener Einschätzung regelmäßig beim Weltsozialforum zum Ausdruck kommen. Ungefähr 50.000 bis 100.000 Menschen aus aller Welt erarbeiten dort in 700 Workshops ihre gemeinsamen Vorstellungen von einer gerechteren Weltordnung.

Der Begriff Nichtregierungsorganisation

Die im Deutschen häufig verwendete Bezeichnung Nichtregierungsorganisation ist inhaltlich nicht korrekt und beruht im Grunde auf einer falschen Übersetzung des englischen Ausdrucks non-governmental organisation. Der englische Begriff „government“ umfasst nämlich nicht nur Exekutive, Legislative und Judikative, sondern auch alle Ebenen von der kleinsten Gemeindeverwaltung bis zum Staatsoberhaupt, weswegen eine Gleichsetzung mit „Regierung“ unzulässig ist. Richtig muss der Begriff „non-governmental organisation“ mit nichtstaatliche Organisation übersetzt werden. So heißt es insbesondere auch in der deutschen Fassung des Artikels 71 der Charta der Vereinten Nationen, aus dem die Bezeichnung stammt.

Siehe auch


- Liste von Organisationen
- Non-Profit-Organisation

Weblinks


- [http://www.hilfsorganisationen.de Hilfsorganisationen.de] - umfangreiches Portal
Zahlreiche katalogisierte Links zu Rettungsdiensten, sozialen Einrichtungen und internationalen humanitären Verbänden.
- [http://www.uia.org Union des Associations Internationales] Kategorie:Hilfsorganisation ! ja:NGO simple:NGO th:องค์การสาธารณประโยชน์ zh-cn:非政府组织

22. Mai

Der 22. Mai ist der 142. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 143. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 223 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1902 - In Oregon wird der Crater-Lake-Nationalpark eröffnet.
- 1939 - Der Stahlpakt zwischen dem Deutschen Reich und Italien wird geschlossen.
- 1961 - John F. Kennedy hält seine berühmte Rede, in der er den Flug eines Menschen zum Mond und seine sichere Rückkehr zur Erde "innerhalb dieses Jahrzehnts" ankündigt.
- 1963 - Die Illustrierte "Quick" erscheint mit der ersten Folge der Soraya-Memoiren.
- 1972 - Ceylon gibt sich eine neue Verfassung und wird eine Republik unter dem Namen Sri Lanka.
- 1990 - Die Republik Jemen entsteht aus der "Arabischen Republik Jemen" und der "Demokratischen Volksrepublik Jemen".
- 1998 - Algerien. Bombenanschlag in El Harrach. 15 Tote.
- 2002 - Das Unterhaus in Nepal wird aufgelöst.
- 2004 - Manmohan Singh wird Premierminister in Indien.
- 2004 - Eheschließung von Prinz Felipe und Letizia Ortiz Rocasolano.
- 2005 - Die SPD verliert nach 39 Jahren ihr Stammland Nordrhein-Westfalen bei den Landtagswahlen. Franz Müntefering und Gerhard Schröder kündigen Neuwahlen zum Deutschen Bundestag im Herbst an.

Wirtschaft


- 1990 - Microsoft veröffentlicht das Betriebssystem Windows 3.0.

Wissenschaft und Technik


- 1902 - Die Gebrüder Wright patentieren ihr Flugzeug.

Kultur


- 1935 - Uraufführung der Oper Die Zaubergeige von Werner Egk in Frankfurt am Main.
- 1960 - Uraufführung der Kinderoper Der Mann im Mond von Cesar Bresgen am Schauspielhaus Nürnberg.

Religion


- 1844 - Sayyid Ali Muhmmad al-Bab begründet in Schiraz (Iran) den Babismus, aus dem später die Religion der Baha'i hervorgeht.
- 2002 - Papst Johannes Paul II. besucht Aserbaidschan.
- 2004 - Der Mitteleuropäische Katholikentag findet in Mariazell (Steiermark) mit der Wallfahrt der Völker statt.

Katastrophen


- 1927 - Ein Erdbeben der Stärke 7,9 in Tsinghai, Volksrepublik China fordert etwa 200.000 Menschenleben.
- 1960 - Ein Erdbeben der Stärke 9,5 in Chile fordert 4.000 bis 5.000 Menschenleben. Es ist das stärkste Erdbeben, das jemals aufgezeichnet wurde.
- 1962 - Iowa, USA. Eine Boeing 707 der Continental Air Lines explodiert in der Luft, nachdem ein Selbstmordattentäter eine Bombe gezündet hat. Alle 45 Menschen an Bord sterben.
- 1968 - Das amerikanische Atom-U-Boot USS Scorpion sinkt mit 99 Mann 400 Meilen südwestlich der Azoren.
- 1968 - Paramount, Kalifornien, USA. Ein Hubschrauber vom Typ Sikorsky S-61, auf dem planmäßigen Flug von Disneyland, stürzt kurz vor der Landung ab. Alle 23 Personen sterben.
- 1971 - Erdbeben bei Bingöl, Anatolien, Türkei, ca. 1.000 Tote
- 1998 - Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in Bolivien fordert 105 Menschenleben.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1993 - Roy Jones Jr. gewinnt die Boxweltmeisterschaft im Mittelgewicht, nach seinem Sieg gegen Bernard Hopkins
- 1999 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Tony LaRosa im Sportpalace, Budapest, durch technischen KO

Geboren


- 1644 - Gabriel de Grupello, belgischer Bildhauer
- 1694 - Daniel Gran, österreichischer Barockmaler
- 1715 - François de Bernis, französischer Politiker, Kardinal und Schriftsteller
- 1808 - Gérard de Nerval, französischer Schriftsteller
- 1813 - Richard Wagner, deutscher Komponist
- 1845 - Mary Cassatt, Malerin
- 1848 - Fritz von Uhde, deutscher Maler
- 1849 - Louis Perrier, Schweizer Politiker
- 1852 - Émile Sauret, französischer Violinvirtuose und Komponist
- 1859 - Arthur Conan Doyle, britischer Arzt und Schriftsteller
- 1864 - Willy Stöwer, deutscher Marinemaler der Kaiserzeit
- 1874 - Anton Kippenberg, deutscher Verleger
- 1885 - Julio Fonseca, costaricanischer Komponist
- 1885 - Hans Lukaschek, deutscher Politiker
- 1887 - Arthur Cravan, britischer Dichter, Amateurboxer und Dada-Vorläufer
- 1891 - Johannes R. Becher, deutscher Schriftsteller
- 1892 - Ralph Peer, US-amerikanischer Countrysänger
- 1894 - Friedrich Pollock, Mitbegründer des Instituts für Sozialforschung
- 1897 - Robert Neumann, Erzähler
- 1905 - Bodo von Borries, deutscher Miterfinder des Elektronenmikroskops
- 1907 - Hergé, belgischer Comic-Autor und Zeichner (Tim und Struppi)
- 1907 - Laurence Olivier, britischer Regisseur, Theater- und Filmschauspieler
- 1909 - Rudolf Bergander, deutscher Maler
- 1911 - Vincent Price, US-amerikanischer Schauspieler
- 1912 - Herbert Charles Brown, britischer Chemiker, Nobelpreisträger 1979
- 1914 - Sun Ra, US-amerikanischer Jazz-Musiker
- 1914 - Vance Packard, US-amerikanischer Publizist
- 1916 - Arno Peters, deutscher Historiker, Geograph und Ökonom
- 1920 - Thomas Gold, österreichisch-US-amerikanischer Astrophysiker
- 1924 - Charles Aznavour, französischer Autor, Schauspieler, Komponist und Interpret von Chansons
- 1924 - Claude Ballif, französischer Komponist
- 1925 - Jean Tinguely, Schweizer Maler und Bildhauer
- 1927 - Ernst-Otto Czempiel, deutscher Politikwissenschaftler
- 1927 - George A. Olah, US-ungarischer Chemiker
- 1927 - Hubert Luthe, Bischof von Essen
- 1927 - Richard Hundhammer, bayerischer Politiker (CSU)
- 1930 - Harvey Milk, US-amerikanischer Bürgerrechtler
- 1933 - Don Estelle, englischer Schauspieler und Sänger
- 1934 - Al Brown, US-amerikanischer Musiker
- 1937 - Kenny Ball, britischer Musiker
- 1938 - Susan Strasberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 1941 - Bruce Rowlands, britischer Musiker
- 1942 - Peter Bongartz, deutscher Schauspieler
- 1942 - Guy Bovet, schweizer Organist
- 1942 - Theodore Kaczynski, US-amerikanischer Briefbomben-Attentäter ("Unabomber")
- 1942 - Volker Canaris, Regisseur
- 1943 - Betty Williams, irische Politikerin, Friedensnobelpreis 1976
- 1943 - Gesine Schwan, deutsche Politikwissenschaftlerin
- 1946 - George Best, nordirischer Fußballspieler
- 1947 - Ulrich Barner, deutscher Ingenieur
- 1949 - Gila Altmann, deutsche Politikerin, MdB
- 1950 - Bernie Taupin, britischer Songschreiber
- 1951 - Wolf-Dieter Poschmann, deutscher Sportjournalist
- 1952 - Bernhard Brinkmann, deutscher Politiker und MdB
- 1953 - Bum-Kun Cha, ehemaliger südkoreanischer Fußball-Nationalspieler
- 1953 - Doris Barnett, deutsche Politikerin
- 1954 - Jerry Dammers, britischer Musiker
- 1955 - Al Corley, US-amerikanischer Schauspieler, Songschreiber und Sänger
- 1955 - Iva Davies, australischer Sänger und Songschreiber
- 1959 - Steven Patrick Morrissey, britischer Sänger (The Smiths)
- 1960 - Michael Haase, Diplom-Mathematiker und Astrophysiker
- 1961 - Dana Williams, US-amerikanische Country-Sängerin (Diamond Rio)
- 1966 - Thomas Zereske, deutscher Kanurennsportler
- 1968 - Nadja Sieger, Schweizer Komikerin und Kabarettistin
- 1969 - Jörg Roßkopf, deutscher Tischtennisspieler
- 1970 - Naomi Campbell, britisches Top-Model
- 1973 - Suzana Novinscak, Kartenhalterin in der Harald Schmidt Show
- 1982 - Atika Bouagaa, deutsche Volleyballspielerin
- 1982 - Jessika Schmitt, deutsche Mediengestalterin und Informationsdesignerin
- 1985 - Tranquillo Barnetta, schweizer Fußballspieler

Gestorben

Tranquillo Barnetta
- 337 - Konstantin I., römischer Kaiser
- 1068 - Go-Reizei, 70. Kaiser von Japan (1045 - 1068)
- 1455 - Edmund Beaufort, 2. Herzog von Somerset, englischer Edelmann
- 1666 - Caspar Schott, Naturwissenschaftler, Schüler des Universalgelehrten Athanasius Kircher
- 1667 - Alexander VII., Papst von 1655 bis 1667
- 1677 - Wilhelm von Baden, Markgraf von Baden
- 1688 - Johann Andreas Quenstedt, Vertreter der lutherischen Orthodoxie
- 1745 - François-Marie de Broglie, französischer Feldherr, Marschall von Frankreich
- 1775 - Emanuel Filibert von Waldstein, Adliger
- 1782 - Daniel Triller, deutscher Mediziner und Schriftsteller
- 1782 - Friederike Caroline Luise von Hessen-Darmstadt, Tochter von Georg Wilhelm von Hessen-Darmstadt
- 1793 - Anton Friedrich Büsching, Geograph
- 1833 - Joseph Vitus Burg, Bischof von Mainz
- 1859 - Ferdinand II. (Sizilien), König Neapels und beider Sizilien
- 1868 - Julius Plücker, deutscher Mathematiker und Physiker
- 1871 - Friedrich Halm, österreichischer Dichter und Dramatiker
- 1871 - Leopold IV., Herzog von Anhalt-Dessau
- 1873 - Alessandro Manzoni, italienischer Schriftsteller
- 1875 - Nuno José Severo de Mendoça Rolim de Moura Barreto, portugiesischer Politiker
- 1880 - Heinrich von Gagern, deutscher Politiker
- 1881 - Friedrich Wilhelm Kasiski, preußischer Infanteriemajor und Kryptograph
- 1885 - Victor Hugo, französischer Schriftsteller der Romantik
- 1895 - Isaac Peral, spanischer Ingenieur und U-Boot-Pionier
- 1898 - Edward Bellamy, US-amerikanischer SF-Autor
- 1898 - Nikolai Jakowlewitsch Afanassjew, russischer Komponist
- 1910 - Jules Renard, französischer Schriftsteller
- 1922 - Eduard Fiechtner, deutscher Schultheiß
- 1932 - Isabella Augusta Gregory, irische Schriftstellerin
- 1939 - Ernst Toller, deutsch-jüdischer Politiker, Revolutionär und Schriftsteller
- 1945 - Friedrich Wilhelm Bogler, Maler
- 1949 - Hans Pfitzner, deutscher Komponist und Dirigent
- 1949 - Klaus Mann, deutscher Schriftsteller (Sohn von Thomas Mann)
- 1950 - Agnes von Zahn-Harnack, deutsche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin
- 1951 - Roland Jacobi, ungarischer Tischtennisspieler
- 1956 - Walther Kossel, deutscher Physiker
- 1959 - Carl Albert Loosli, Schweizer Schriftsteller und Journalist
- 1967 - Langston Hughes, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1972 - Cecil Day-Lewis, Schriftsteller und Dichter
- 1972 - Margaret Rutherford, britische Schauspielerin
- 1973 - Vaughn Monroe, US-amerikanischer Sänger
- 1978 - Benedict Nicolson, englischer Kunsthistoriker und Redakteur
- 1978 - Václav Dobiaš, tschechischer Komponist
- 1979 - Kurt Jooss, deutscher Tänzer, Choreograf und Tanzpädagoge
- 1980 - Elisabeth de Meuron, aristokratische Persönlichkeit in Bern
- 1983 - Albert Claude, Mediziner und Nobelpreisträger
- 1983 - Erna Scheffler, deutsche Juristin
- 1984 - Erich Gutenberg, deutscher Betriebswirt
- 1988 - Heinrich Zillich, deutscher Schriftsteller
- 1998 - Carlfriedrich Claus, deutscher Grafiker und Lyriker
- 1998 - John Derek, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1999 - Alfred Kubel, deutscher Politiker
- 2000 - Ernst Dieter Lueg, deutscher Journalist
- 2004 - Michail Jakowlewitsch Woronin, russischer Turner
- 2004 - Richard Biggs, US-amerikanischer Fernseh- und Theaterschauspieler
- 2004 - Wolfgang Richter, deutscher Komponist
- 2005 - Howard Morris, US-amerikanischer Komiker

Feier- und Gedenktage


- Internationaler Tag der biologischen Vielfalt (früher: 29. Dezember) (UNO)

Siehe auch


- 21. Mai - 23. Mai
- 22. April - 22. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0522 ja:5月22日 ko:5월 22일 simple:May 22 th:22 พฤษภาคม

26. Mai

Der 26. Mai ist der 146. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 147. in Schaltjahren) - somit bleiben 219 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1818 - Mit dem neuen Zollgesetz werden die unterschiedlichen Akzisen in Preußen durch einen einheitlichen Außenzoll ersetzt.
- 1828 - Kaspar Hauser taucht in Nürnberg auf.
- 1906 - Buffalo Bill gastiert mit seiner Truppe am Wiener Prater.
- 1918 - Georgien. Erste Unabhängigkeitserklärung
- 1924 - Das Einwanderungsgesetz (Immigration Act) der USA tritt in Kraft.
- 1952 - Abstimmung über den Deutschlandvertrag
- 1960 - Der erste Laser wird fertig gebaut
- 1964 - Deutschland. Bundespräsident Heinrich Lübke, Frankreichs Staatschef Charles de Gaulle und Großherzogin Charlotte von Luxemburg weihen die Großschiffahrtsstraße Mosel ein.
- 1966 - Guyana erlangt die Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich.
- 1972 - Mit dem SALT-I-Vertrag wird das erste Abkommen zur Rüstungskontrolle zwischen den Supermächten getroffen.
- 1983 - Island. Steingrimur Hermansson wird neuer Regierungschef.
- 1986 - Die Europäische Gemeinschaft nimmt die Europaflagge an.
- 1991 - Swiad Gamsachurdia wird in Georgien Staatspräsident.
- 1993 - Der Deutsche Bundestag schränkt mit der Änderung von Artikel 16 des Grundgesetzes das Grundrecht auf Asyl stark ein.
- 2003 - Ruanda. 93 % Zustimmung zur neuen Verfassung.

Wirtschaft


- 1896 - An der New Yorker Börse wird zum ersten Mal der Dow-Jones-Index veröffentlicht.
- 1938 - Fallersleben, Deutschland. Der Grundstein für das Volkswagenwerk wird gelegt.

Wissenschaft, Technik


- 1906 - Der deutsche Ingenieur August von Parseval unternimmt in Berlin-Tegel die erste erfolgreiche Fahrt mit seinem Luftschiff.

Kultur


- 1828 - Uraufführung der Oper Les Francs-Juges von Hector Berlioz am Salle du Conservatoire in Paris.
- 1836 - Uraufführung der Oper The Maid of Artois von Michael William Balfe im Drury Lane Theatre in London.
- 1927 - Uraufführung der Operette Märchen im Schnee von Robert Stolz am Johann Strauß Theater in Wien.
- 1936 - Uraufführung der Oper Doktor Johannes Faust von Hermann Reutter in Frankfurt am Main.

Religion

Katastrophen


- 1991 - Bei einer Boeing 767 der Lauda Air schaltet sich nahe Bangkok durch einen Systemfehler im Steigflug die Schubumkehr ein. Der Absturz der Maschine führt zum Tod aller 223 Menschen an Bord.
- 1998 - Mongolei. Eine Yunshuji Y-12 der MIAT Mongolian Airlines prallt wenige Minuten nach dem Start in Erdenet gegen einen Berg. Alle 28 Insassen sterben.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1894 - Der Deutsche Emanuel Lasker wird durch einen Wettkampfsieg gegen den Österreicher Wilhelm Steinitz (Ergebnis: 10-5 Siege; 4 Remis) zweiter Schachweltmeister.
- 1907 - Der deutsche Golfverband wird gegründet.
- 1923 - In Le Mans findet das erste 24-Stunden-Rennen statt.
- 1967 - Die Stiftung Deutsche Sporthilfe wird in Berlin gegründet.
- 1999 - UEFA Champions League Finale in Barcelona Bayern München - Manchester United 1:2

Geboren


- 1478 - Giulio de Medici, als Klemens VII. Papst 1523-1534
- 1602 - Philippe de Champaigne, französischer Maler
- 1623 - William Petty, britischer Physiker und Ökonom
- 1650 - John Churchill, 1. Herzog von Marlborough, englischer Feldherr
- 1667 - Abraham de Moivre, französischer Mathematiker
- 1700 - Nikolaus Graf von Zinzendorf, deutscher lutherisch-pietistischer Theologe
- 1746 - Johann Friedrich Doles d. J., deutscher Komponist
- 1764 - Edward Livingston, US-amerikanischer Außenminister
- 1799 - August Kopisch, deutscher Maler und Schriftsteller ("Die Heinzelmännchen zu Köln")
- 1806 - Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio, deutscher Schriftsteller
- 1821 - Amalie Dietrich, deutsche Botanikerin und Zoologin
- 1822 - Edmond de Goncourt, französischer Schriftsteller
- 1826 - Richard Christopher Carrington, englischer Astronom
- 1849 - Hubert von Herkomer, englischer Maler, Bildhauer, Musiker und Schriftsteller
- 1865 - Akseli Gallen-Kalela, finnischer Maler
- 1867 - Maria von Teck, Gemahlin des britischen Königs Georg III.
- 1873 - Olaf Gulbransson, norwegischer Maler und Zeichner (Simplicissimus)
- 1877 - Isadora Duncan, US-amerikanische Tänzerin
- 1883 - Peter Kürten, deutscher Serienmörder
- 1895 - Dorothea Lange, US-amerikanische Fotografin
- 1907 - John Wayne, US-amerikanischer Schauspieler
- 1909 - Matt Busby, britischer Fußballtrainer
- 1910 - Laurance Rockefeller, US-amerikanischer Milliardär
- 1912 - János Kádár, Kommunist und ungarischer Politiker
- 1913 - Annemarie Ackermann, deutsche Politikerin und MdB
- 1917 - Isabella Nadolny, deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin
- 1919 - Rubén González, kubanischer Pianist
- 1922 - Peggy Lee, US-amerikanische Sängerin
- 1923 - Horst Tappert, deutscher Schauspieler
- 1923 - James Arness, US-amerikanischer Schauspieler
- 1926 - Miles Davis, US-amerikanischer Jazz-Trompeter
- 1927 - Christian Graf von Krockow, deutscher Politikwissenschaftler und Schriftsteller
- 1930 - Sivuca, brasilianischer Akkordeonspieler
- 1931 - Willibald Hilf, deutscher Rundfunkintendant
- 1932 - Frank Beyer, deutscher Filmregisseur
- 1938 - Jaki Liebezeit, deutscher Musiker
- 1938 - Teresa Stratas, kanadische Sängerin
- 1939 - Manfred Kanther, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 1942 - Ray Ennis, britischer Musiker
- 1943 - Erica Terpstra, niederländische Schwimmerin und Parlamentsabgeordnete
- 1944 - Verden Allen, britischer Musiker
- 1945 - Gerry Peterson, kanadischer Musiker
- 1946 - Ruprecht Polenz, deutscher Politiker
- 1948 - Stevie Nicks, US-amerikanische Sängerin
- 1949 - Hank Williams Junior, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - Mike Ronson, britischer Musiker
- 1949 - Vicki Lawrence, US-amerikanische Sängerin
- 1952 - Bernie Flint, britischer Sänger
- 1954 - Lisbeth Zwerger, österreichische Kinderbuchillustratorin
- 1955 - Doris Dörrie, deutsche Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin
- 1957 - Ulrike Lunacek, österreichische Politikerin
- 1957 - Margareta Wolf, deutsche Politikerin
- 1958 - Marian Gold, deutscher Sänger und Songschreiber
- 1964 - Lenny Kravitz, US-amerikanischer Musiker
- 1964 - Waleri Borissowitsch Salow, russischer Schachmeister
- 1966 - Helena Bonham Carter, britische Schauspielerin
- 1966 - Zola Budd, ehemalige südafrikanische Leichtathletin
- 1967 - Kristen Pfaff, Ex-Bassistin der US-amerikanischen Band Hole
- 1968 - Kronprinz Frederik von Dänemark
- 1971 - Matt Stone, Schöpfer der Comic-Sendung South Park
- 1975 - Lauryn Hill, US-amerikanische Sängerin
- 1978 - Benji Gregory, US-amerikanischer Schauspieler
- 1981 - Eda-Ines Etti, estnische Sängerin

Gestorben


- 604 - Augustinus von Canterbury, erster Erzbischof von Canterbury
- 735 - Beda Venerabilis, englischer Benediktinermönch, Theologe und Geschichtsschreiber
- 946 - Edmund I., König von England
- 1055 - Adalbert der Siegreiche, Markgraf von Österreich
- 1552 - Sebastian Münster, deutsch-schweizerischer Kosmograph und Hebraist
- 1566 - Antonio de Cabezón, spanischer Komponist und Organist
- 1595 - Philipp Neri, katholischer Reformer und Heiliger
- 1648 - Vincent Voiture, französischer Dichter und Schriftsteller
- 1679 - Ferdinand Maria, Kurfürst von Bayern
- 1703 - Samuel Pepys, britischer Schriftsteller
- 1727 - Francesco Farnese, zweiter Sohn des Herzogs Ranuccio II. Farnese
- 1774 - Wilhelm Reinhard Graf von Neipperg, österreichischer Heerführer
- 1818 - Michael Andreas Barclay de Tolly, russischer General und Kriegsminister
- 1831 - Georg Hermes, deutscher Theologe und Philosoph
- 1845 - Jónas Hallgrímsson, isländischer Poet und Naturwissenschaftler
- 1873 - August Conradi, deutscher Komponist
- 1881 - Jakob Bernays, deutscher Philologe und philosophischer Schriftsteller
- 1883 - Abd el-Kadar, algerischer Emir und Freiheitskämpfer
- 1884 - Joaquim António de Aguiar, dreimaliger Regierungschef von Portugal
- 1884 - Wilhelm Achtermann, deutscher Bildhauer
- 1892 - Max von Forckenbeck, deutscher Jurist, Politiker und Berliner Bürgermeister
- 1912 - Jan Blockx, belgischer Komponist
- 1915 - Emil Lask, deutscher Philosoph
- 1923 - Albert Leo Schlageter, Nationalsozialist
- 1928 - Rudolf Heinze, deutscher Jurist und Politiker
- 1933 - Jimmie Rodgers, Musiker (Country-Musik)
- 1940 - Wilhelm, Prinz von Preußen, ältester Sohn des preußischen und deutschen Kronprinzen
- 1943 - Edsel Ford, Sohn von Henry Ford, Präsident der Ford Motor Company
- 1943 - Rein Boomsma, niederländischer Fußballnationalspieler
- 1944 - Christian Wirth, deutscher Beamter der Kriminalpolizei, Naziverbrecher
- 1951 - Lincoln Ellsworth, US-amerikanischer Polarforscher
- 1953 - Albert Spalding, US-amerikanischer Violinvirtuose und Komponist
- 1954 - Franz Pfemfert, Publizist, Herausgeber, Literaturkritiker, Fotograf
- 1955 - Alberto Ascari, italienischer Rennfahrer
- 1958 - Ruth Smith, färöische Malerin und Grafikerin
- 1966 - Hermann Schäfer, deutscher Politiker und MdB
- 1973 - Karl Löwith, deutscher Philosoph
- 1976 - Heinz Musculus, deutscher Karikaturist, Zeichner und Illustrator
- 1976 - Martin Heidegger, deutscher Philosoph
- 1977 - Billy Powell, US-amerikanischer Sänger
- 1986 - Gian-Carlo Coppola, US-amerikanischer Schauspieler
- 1989 - Phineas Newborn, Jazzpianist
- 1994 - George Ball, US-amerikanischer Jurist, Politiker und Diplomat
- 1997 - Manfred von Ardenne, deutscher Naturwissenschaftler
- 1999 - Paul Sacher, schweizerischer Dirigent und Mäzen
- 2001 - Alberto Korda, kubanischer Fotograf
- 2003 - Kathleen Winsor, US-amerikanische Schauspielerin
- 2004 - Donald Hamish Cameron of Lochiel, schottischer Clanchef
- 2005 - Eddie Albert US-amerikanischer Schauspieler
- 2005 - Chico Carrasquel, venezolanische Baseball-Legende
- 2005 - Sangoulé Lamizana, burkinabischer Politiker, Staatspräsident 1966 - 1980

Feier- und Gedenktage


- Nationalfeiertag in Georgien (Unabhängigkeitstag von 1918)
- Philipp Neri
- Muttertag in Polen

Siehe auch


- 25. Mai - 27. Mai
- 26. April - 26. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0526 ja:5月26日 ko:5월 26일 simple:May 26 th:26 พฤษภาคม

2000

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 2000 ist „Internationales Jahr der Physik“
- Der Königs-Fliegenpilz (Amanita regakis) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Rotmilan (Milvus milvus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Sandbirke (Betula pendula) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Rote Waldvöglein (Cephalanthera rubra) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Die Äskulapnatter (Elaphe longissima longissima) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Die Fetthenne (Sedum) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)

Januar


- 1. Januar: Adolf Ogi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die USA übergeben den Panamakanal, der seit seiner Fertigstellung am 15. August 1914 unter US-amerikanischer Hoheit stand, an Panama. 12.000 amerikanische Soldaten verlassen daraufhin die Militärbasen, die einst zum Schutz des Kanals errichtet worden waren
- 1. Januar: Die neue Bundesverfassung in der Schweiz tritt in Kraft
- 1. Januar: Turkmenistan schafft die Todesstrafe ab
- 7. Januar: Monaco. Eigene Vertretung in der EU in Brüssel
- 9. Januar: Islam Abduganijewitsch Karimow wird erneut als Staatspräsident in Usbekistan in seinem Amt bestätigt
- 21. Januar: Putsch und Sturz des Präsidenten in Ecuador
- 24. Januar: Der Fernseh-Sender N24 nimmt den Sendebetrieb auf

Februar


- 8. Februar: Griechenland. Konstantinos Stefanopoulos wird wieder als Staatspräsident gewählt
- 15. Februar: Die Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und Lettland beginnen
- 15. Februar: Mandé Sidibé wird Staatspräsident von Mali
- 15. Februar: Die Slowakei beginnt mit den Beitrittsverhandlungen mit der EU
- 18. Februar: Stjepan Mesic wird Staatspräsident in Kroatien
- 20. Februar: Parlamentswahlen in Kirgisistan
- 27. Februar: Parlamentswahlen in Tadschikistan

März


- 1. März: Finnland. Tarja Halonen wird Staatspräsidentin
- 1. März: Vertrag über Freihandelszone zwischen der EU und Marokko bis 2010
- 1. März: Patrick Leclercq wird Staats- und Außenminister von Monaco
- 1. März: Dr. Jorge Batlle wird Staatspräsident von Uruguay
- 11. März: Chile. Neuer Ministerpräsident ist Ricardo Lagos
- 11. März: Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Eritrea und Dschibuti
- 18. März: Machtwechsel in Taiwan
- 20. März: Lehrer- und Schulabkommen zwischen Bulgarien und Deutschland
- 23. März: Ruanda. Rücktritt von Staatspräsident Pasteur Bizimungu
- 26. März: Griechenland. Schengener Abkommen voll umgesetzt

April


- 1. April: Abdoulaye Wade wird Staatspräsident in Senegal
- 8. April: Parlamentswahlen in Nauru
- 9. April: Georgien. Eduard Schewardnadse wird erneut zum Staatspräsident gewählt
- 15. April: Neues Museum Nürnberg wird eröffnet
- 20. April: Präsidentschaftswahlen in Nauru. Neuer Präsident wird Bernard Dowiyogo
- 22. April: Paul Kagame wird Staatspräsident von Ruanda

Mai


- 1. Mai: Horst Köhler, Deutschland, wird Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond)
- 4. Mai: Großbritannien. Erste Direktwahl des Bürgermeisters von Groß-London
- 13. Mai: Eine Explosion in einer Feuerwerksfabrik zerstört Teile der Stadt Enschede
- 13. Mai: Dänemark gewinnt zum 2. Mal den Eurovision_Song_Contest
- 15. Mai: Armenien. Regierungschef wird Andranik Margarjan
- 17. Mai: Ahmet Necdet Sezer wird Staatspräsident in der Türkei
- 19. Mai: Putsch auf Fidschi
- 20. Mai: Chen Shui-bian wird Staatsoberhaupt in Taiwan
- 25. Mai: Kroatien wird Mitglied im PfP (Partnership for Peace) der NATO
- 25. Mai: Israel zieht sich aus dem Süden Libanons zurück und beendet die Besetzung
- Erstmaliges stattfinden der Blauen Nacht in Nürnberg

Juni


- 1. Juni: Das Assoziationsabkommen zwischen Israel und der EU tritt in Kraft
- 1. Juni: die Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover wird eröffnet (bis 31. Oktober 2000)
- 12. Juni: Jemen erkennt im Vertrag zu Dschidda den Grenzverlauf zu Saudi-Arabien an
- 13. Juni: Staatsstreich auf den Salomonen
- 14. Juni: Georgien wird Mitglied in der Welthandelsorganisation (WTO)
- 21. Juni: Der erste Rundbrief der ISO erscheint
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